Derzeit gibt es gleich zwei Bestimmungen, die eine optimale Beleuchtung in Büros regeln. Das ist zum einen die Norm UNI EN 12464-1 („Licht und Beleuchtung – Beleuchtung von Arbeitsstätten“), zum anderen der Einheitstext zur Arbeitssicherheit.

In letzterem Gesetzestext liest man, dass

jeder Arbeitsplatz über ausreichende natürliche Beleuchtung verfügen muss (mit Ausnahme von unterirdischen Arbeitsplätzen) und dazu – in jedem Fall – die Voraussetzungen für eine ausreichende künstliche Beleuchtung geschaffen werden müssen, um Gesundheitsrisiken auszuschließen. In Fällen, in denen dies aus technischen Gründen nicht möglich ist, müssen Vorkehrungen getroffen werden, um Risiken aufgrund der mangelhaften Beleuchtung ausschalten zu können.

Kurz: Um einen Arbeitsplatz optimal auszuleuchten, muss das natürliche Licht bestmöglich genutzt werden. Wenn dieses nicht ausreicht, muss eine optimale künstliche Beleuchtung geschaffen werden.

Weil aber das natürliche Licht den Bedürfnissen des Menschen am nächsten kommt, muss sich die künstliche Beleuchtung an diesem orientieren, vor allem dann, wenn es um eine Balance zwischen Licht und Schatten geht. Heißt im Klartext: An einem Arbeitsplatz nicht zu viel Licht und nicht zu viel Schatten zu haben, ist das oberste Ziel.

Der Grund dafür ist ein einfacher: Zu viel oder zu wenig Licht sorgen dafür, dass wir schneller ermüden, weil wir uns beim Sehen anstrengen müssen. Und diese Anstrengungen führen wiederum zu unerfreulichen Begleiterscheinungen, Kopfschmerzen zum Beispiel.

Klar ist auch, dass sich die Beleuchtung an die Größe des zu beleuchtenden Raums anpassen muss. So gibt es im Handel Beleuchtungskörper unterschiedlichster Stärke und Charakteristiken. Halogenlampen etwa haben eine Lebensdauer von 2000 bis 4000 Stunden. Sie gelten als geeignetste Beleuchtungskörper am Arbeitsplatz. Das liegt daran, dass sie ein fast weißes Licht abgeben, was wiederum das Farben-Erkennen wesentlich erleichtert.

Und? Wie beleuchten Sie Ihren Arbeitsplatz?

Corretta illuminazione dell'ufficio